Diese Release Notes beschreiben die Änderungen in Version 20261000.0 vom 29. Oktober 2026.
Fehlerbehebungen
Markierung „Neuaufbau ausstehend“ in den Anlagenkennzeichengruppen wird aktualisiert
Wurde die Anlagen-Informationszentrale aus der Übersicht der Anlagenkennzeichengruppen geöffnet, blieb die Markierung Neuaufbau ausstehend weiterhin gesetzt, obwohl die Struktur beim Öffnen bereits neu aufgebaut wurde. Die Markierung wurde erst nach einer manuellen Aktualisierung der Seite (F5) entfernt.
- Die Übersicht wird jetzt direkt aktualisiert, sodass die Markierung den tatsächlichen Stand zeigt.
- Die Felder zum Status des Neuaufbaus können in der Übersicht nicht mehr bearbeitet werden, da Änderungen daran nie gespeichert wurden.
Leistungsdatenposten: Aktueller Wert und Gesamtwert nicht mehr auf zwei Nachkommastellen gerundet
Ein Fehler wurde behoben, durch den in den Leistungsdatenposten die Felder Aktueller Wert und Gesamtwert auf zwei Nachkommastellen gerundet angezeigt wurden: Werte mit mehr Nachkommastellen erschienen dadurch verfälscht oder sogar als 0,00, obwohl der korrekte Wert gespeichert war.
Die beiden Felder werden jetzt nicht mehr gerundet. Bereits gebuchte Posten zeigen damit ebenfalls ihren tatsächlichen Wert an.
Fehlende Übersetzungen in der Anlagen-Informationszentrale
In der Anlagen-Informationszentrale wurden die Texte der Seitennavigation unter den Tabellen und der Anlagenstruktur bisher unabhängig von der eingestellten Sprache immer auf Englisch angezeigt, z. B. items per page, No items to display oder die Anzeige der Anzahl der Einträge. Diese Texte werden jetzt in der Sprache des Benutzers angezeigt.
Vertragsfelder in den Verkaufsrechnungszeilen verschoben
In den Zeilen der Verkaufsrechnung werden die Felder Vertrag Nr. und Vertragsposition Nr. nicht mehr als erste Spalten angezeigt, sondern am Ende zusammen mit den übrigen maintool-Feldern.
Standardwerte Hochrechnung aus der Karte der Objektüberwachungszeile korrigiert
Ein Fehler wurde behoben, der auftrat, wenn die Aktion Standardwerte Hochrechnung von der Karte einer Objektüberwachungszeile aus geöffnet wurde. Die Hochrechnung wurde dabei nicht der Überwachungszeile zugeordnet, sodass für die Zählerüberwachung keine Termine berechnet wurden. Die Aktion zeigt nun, wie bereits auf der Seite Objektüberwachungszeilen, die richtige Überwachungszeile an.
Verbesserungen & Erweiterungen
Bedarf aus Arbeitsaufträgen in der Planung
Offene Arbeitsauftragszeilen vom Typ Artikel werden jetzt von Planung berechnen im Bestellvorschlag und im Planungsvorschlag als Bedarf berücksichtigt, getrennt nach Lagerort und Variante zum Ausführungsdatum. So entstehen für benötigte Ersatzteile automatisch Bestellvorschläge.
- Abgeschlossene und stornierte Arbeitsaufträge werden nicht berücksichtigt.
- Ist eine Bedarfsplanung (Prognose) ausgewählt, wird der Bedarf aus Arbeitsaufträgen wie bei Verkaufsaufträgen auf die Prognose angerechnet.
Artikelbedarf aus Terminplänen und Objektüberwachung
Künftige Wartungen aus Terminplänen und Objektüberwachungen erzeugen nun einen Artikelbedarf, auch wenn noch kein Arbeitsauftrag angelegt ist. So können Sie Artikel mit langer Lieferzeit rechtzeitig bestellen.
- Berücksichtigt werden die Artikelzeilen des Terminplans für jeden Termin der Terminvorschau. Den Zeitraum legen Sie im Feld Zeitraum für Terminvorschau auf der Seite Auftragsverwaltung Einrichtung fest; am Terminplan muss Terminvorschau erstellen aktiviert sein.
- Nutzen Objektüberwachungszeilen einen Terminplan als Vorlage, entsteht der Bedarf je Objekt. Bei Zähler- und Verschleißüberwachung gelten die hochgerechneten Termine.
- Sobald für einen Termin ein Arbeitsauftrag angelegt ist, zählt nur noch dessen Bedarf.
- Gesperrte oder abgelaufene Terminpläne und Überwachungszeilen werden nicht berücksichtigt.
Der Bedarf wird auf der Seite Artikelverfügbarkeit nach Ereignis angezeigt und von Planung berechnen im Bestell- und Planungsvorschlag berücksichtigt. In den Terminplanzeilen steht dafür die neue Aktion Zeile > Artikelverfügbarkeit nach > Ereignis zur Verfügung.
Ebenfalls enthalten
- Bei Terminplänen, für die bereits eine Terminvorschau erstellt wird, berücksichtigt Planung berechnen den Bedarf nach dem Update ohne weitere Einrichtung. Der Bestell- und Planungsvorschlag kann daher zusätzliche Zeilen enthalten.
- Auf der Seite Planungselemente ohne Bedarfsverursacher wird bei Bedarf aus Terminplänen nun der Terminplan als Herkunft angezeigt.
- Auf der Seite Bedarfsverursacher öffnet die Aktion Anzeigen nun auch den Arbeitsauftrag.
Erweiterungsmöglichkeiten
Neue Codeunit GLI Time Schedule Avail. Mgt. mit ShowItemAvailabilityFromTimeScheduleLine; in der Tabelle GLI Time Schedule Line die Prozeduren FilterLinesWithItemToPlan und FindLinesWithItemToPlan.
Neue Integration-Events: OnBeforeShowItemAvailabilityFromTimeScheduleLine, OnAfterTransferFromTimeScheduleLine, OnAfterGetDemandDates, OnAfterTransferInventoryProfileFromTimeScheduleLine, OnBeforeIsTimeScheduleDemandToBePlanned, OnAfterFilterLinesWithItemToPlan.
Erweiterungen für Ressourcengruppen in der Arbeitsauftragsplanung
Ressourcengruppen verhalten sich in der Arbeitsauftragsplanung jetzt weitgehend wie einzelne Ressourcen.
- Für eine eingeplante Ressourcengruppe wird ein Verfügbarkeitskonflikt angezeigt, wenn die an einem Ausführungsdatum eingeplante Menge die Kapazität der Gruppe übersteigt. Die Berechnung lässt sich in der Auftragsverwaltung Einrichtung über ein neues Kontrollkästchen abschalten.
- Ressourcengruppen können eine Basiseinheit sowie alternative Einheitencodes mit Umrechnungsfaktor führen, sodass Mengen auch in abweichenden Einheiten wie Tag oder Stunde erfasst werden können.
- Beim Erfassen einer Arbeitsauftragszeile mit einer Ressourcengruppe werden hinterlegte Einstands- und Verkaufspreise der Gruppe übernommen, sofern vorhanden.
- Aus der Ressourcengruppen- und der Ressourcenübersicht führen zwei neue Menüeinträge direkt zu den zugehörigen Arbeitsauftragszeilen.
Upgrade-Hinweis
- Die Konfliktberechnung für Ressourcengruppen ist nach der Aktualisierung standardmäßig aktiv.
- Für bestehende Gruppen mit hinterlegter Einheit wird die Basiseinheit bei der Aktualisierung automatisch angelegt.
Produktname „maintool“ in der Oberfläche
Der bisherige Produktname „MAIN-TOOL“ wird in Seitentiteln, Registerkarten, QuickInfos, Meldungen und Berechtigungssätzen nun durchgängig durch „maintool“ ersetzt, z. B. in der maintool-Einrichtung, der unterstützten Einrichtung sowie auf den Karten für Debitoren, Kreditoren, Artikel und Ressourcen.
Eigene Personalisierungen und Erweiterungen bleiben davon unberührt.
Rollencenter Instandhaltungsplaner: einstellbares Berechnungsintervall für Terminvorschläge
In der Einrichtung des Rollencenters Instandhaltungsplaner steht Ihnen das neue Feld Berechnungsintervall zur Verfügung. Darüber bestimmen Sie, ob die Terminvorschläge beim Öffnen des Rollencenters immer, stündlich oder täglich neu berechnet werden. Standardmäßig ist das Feld auf Immer gesetzt.
- Bei stündlicher oder täglicher Berechnung erfolgt die Neuberechnung nur, wenn die nächste Berechnung fällig ist. Das Rollencenter öffnet sich dadurch insbesondere bei vielen Terminvorschlägen deutlich schneller.
- Über die Aktion Aktualisieren in der Terminvorschlagsliste können Sie eine Neuberechnung jederzeit manuell auslösen.
Ebenfalls enthalten
- Die Berechnung der Terminvorschläge selbst wurde beschleunigt.
Betriebsstatus für technische Objekte
Für Anlagenkennzeichen, Einbauplätze, Technische Komponenten und Fahrzeuge können Sie nun einen Betriebsstatus pflegen: Installation, In Betrieb, Bereitschaft, Abgeschaltet oder Außer Betrieb.
- Jede Statusänderung wird in den neuen Betriebsstatusposten mit Beginn, Ende, Dauer und Benutzer protokolliert und ist über die Karte des Objekts einsehbar.
- Der Betriebsstatus wird zudem als Spalte in den Listen der Anlagenkennzeichen, Einbauplätze, Technischen Komponenten und Fahrzeuge angezeigt.
- Analog zum Standort kann der Betriebsstatus an untergeordnete Objekte weitergegeben bzw. von übergeordneten Objekten geerbt werden.
- Der Betriebsstatus kann zudem über die REST-API gesetzt werden.
Upgrade-Hinweis
Bei neu angelegten Objekten sind Weitergabe und Vererbung standardmäßig aktiviert. Bei bestehenden Objekten sind beide Optionen nach dem Update deaktiviert und können bei Bedarf manuell aktiviert werden.
Verknüpfung mit